Eine Rose für Richard W. Sonnenfeldt

16.10.2009

uwe harms
Eine Rose für Richard W. Sonnenfeldt: Uwe Harms (v. I.), Inge Hietel, Ulrich Damke,
Klaus Hietel und Siegfried Reineke erinnerten gestern an den verstorbenen Gardelegener.
GARDELEGEN (sts). Er wurde 86 Jahre alt und verstarb vor einer Woche.
Richard W. Sonnenfeldt wuchs in Gardelegen an der Sandstraße auf, floh als 15¬Jähriger
im August 1938 vor den Nazis nach England, kam 1945 als amerikanischer Soldat in sein
Geburtsland zurück und wurde Chef-Dolmetscherder US-Justiz bei den Nümberger Prozessen.
2003 veröffentlichte Sonnenfeldt, der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in den USA blieb
und amerikanischer Staatsbürger wurde, seine Autobiographie "Mehr als ein Leben".
Gestern erinnerten mehrere Gardelegener an das Leben Sonnenfeldts. Und zwar an seinem
früheren Wohnhaus, in dem seine Eltern eine Arztpraxis hatten. Der CDU-Landtagsabgeordnete
Uwe Harms der vor einem Jahr eine Gedenktafel für die Familie Sonnenfeldt stiftete, brachte
eine Rose an. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Ulrich Darnke, bat
um eine Schweigeminute. Dem folgten auch die achmieter des Sonnenfeldt 'schen Hauses,
Siegfried Reineke sowie lnge und Klaus Hietel.

 

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